Die Brüder Witego I., Bernhard III. und Bernhard IV. von Kamenz überwiesen dem von ihnen zu gründenden 

 Zisterzienserinnen-Kloster Sankt Marienstern 

 als Ausstattung eine große Anzahl Güter und Renten, u.a. die Pfarrei Kamenz mit all ihren Einkünften und

Hospital bei Kamenz 

 einschließlich dessen Besitzungen (Spittel). Die Nonnen wurden bis 1259 im "alten Hospital" untergebracht.


Nach einer Sage wurde Bernhard der III. bei einer lebensbedrohlichen Situation im Moor von der Jungfrau Maria

im Zeichen des Sternes gerettet.

Als Dank ließ er an dieser Stelle das Kloster errichten.

Daher der Name MARIENSTERN


 Burgherr von Kamenz Bernhard der III. verstarb als Bischof (1293 bis 1296) in Meißen.

Seine Gebeine wurden nachhinein in die Abteikirche St. Marienstern zur Ewigkeit verbracht.

 

 

Blick zur Stadt Panschwitz-Kuckau und Kloster

Panschwitz-Kuckau mit seinem Kloster St. Marienstern

 Im zweisprachigen Gebiet der Lausitz, deutsch und sorbisch (westslawische Volksgruppe)

 

     

Kontakt

 

 

Klick Osterreiter 1000 x 575 pix 120 KB

Osterreiter

(nur männlich) ziehen in Richtung Kloster St. Marienstern

 

 

 

 

 

 

 

Traditionell verkünden die Osterreiter (sorben) am

Ostersonntag  die Botschaft der Auferstehung des

Herrn.

 

Festlich geschmückt reiten Sie singend von Ort zu

Ort.

 

 

Der Zisterzienser-Orden gehört zu den Gemein-

schaften, die nach der Ordensregel des

 hl. Benedikt von Nursia leben. St. Benedikt ist

der Vater des abendländischen Mönchtums.

 

Er begründete im 6. Jahrhundert in Süditalien

eine Mönchsgemeinschaft. Für diese Geimein-

schaft formulierte er Lebensnormen (heute "Ordensregel des hl. Benedikt" genannt) mit solcher Klugheit und Weitsicht, dass auch in

unseren Tagen noch für Benediktiner, Zisterzienser und andere Gemeinschaften

die Grundlage ihres Ordenslebens sein können.

 

 

 

 

 

Aus einer Reformbewegung des Benediktiner-

ordens ging im 11./12. Jahrhundert der Zister-

zienserorden als eingen ständiger Zweig hervor. Das erste im Geist dieser Reform entstandene

Kloster war Citeaux bei Dijon/Frankreich (daher

der Name Cistercienser).

Zu den ersten Neugründungen  Citeaux's zählte

Clairvaux, dessen erster und zugleich bedeu-

tendster Abt der heilige Bernhard von Clairvaux

war.

Er formte und prägte entscheidend die Spiritualität

des jungen Ordens, so dass viele Menschen sich

ihm begeistert anschlossen. Die Gemeinschaft fand rasch Verbreitung in ganz Europa durch

 sehr zahlreiche Klostergründungen.

 So erlangten die Zisterzienser-Mönche und

 -Nonnen bald große Bedeutung für die kulturelle

und geistige Entwicklung Europas und beein-

flußten sie v.a. im Mittelalter maßgeblich.

 

 

Das heute sehr schön sanierte Kloster 

 mit ihren Zisterzienserinnen bietet jeden Besucher öffentlichen Zugang.

 

- Die Abtkirche und den seltenen Kräutergarten sollte keiner verpassen -

Sowie das Klostermuseum mit Schatzkammer, Gaststätte, Klosterkeller, Gästezimmer, Bäckerei etc.

 

Klosterdraufsicht

1 Kirche

2 Information

3 Museum und Schatzkammer

4 Klosterladen

5 Klosterstübel mit seinem Klosterkeller

6 Gästehaus

7 Umwelt- und Lehrgarten

  (Kräutergarten)

8 Klosterbäckerei 

 

Abteikirche

Klostereingang

Klosterhaupteingang

 

 

 

Blick von der S100 zum Kloster

Blick von der Staatsstraße 100 zum Kloster

 

 

Stadteingang in Richtung Kamenz

An der Klostermauer

Von Bautzen zur Stadt Panschwitz-Kuckau

(Vorn rechts Parkplatz für Bus und PKW)

 

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