Ionosphäre (Raumwelle-F2-Schicht, Sonnenfleckenzyklus)
DL-Funkwetterbericht im Audioformat MP3
Mit freundlicher Genehmigung der
|
Die monatliche DX_Vorhersage erfolgt jeweils in der ersten bis zweiten Woche des Vormonates.
Diese Webseite soll das Hobby für:
Funkamateure [AFU]
Kurzwellenhörer [SWL]
Rundfunkhörer [BC] (im Kurzwellenbereich)
Citizen Band [CB]
eQSO-Probleme der Gatewaybetreiber
für QSO's interessanter und effektiver gestalten.
Ausgehend vom Interesse einer weiten Funkverbindung bzw. Stationen aus Übersee
zu empfangen habe ich mir dieses Thema zu eigen gemacht. Somit möchte ich auch
allen Funkfreunden monatlich eine Vorhersage im Frequenzbereich von 2 bis 30 MHz
bekannt geben. Es wird der lange Weg (Azimuths Long) und der kurze Weg (Azimuths
Short) als MUF und SDBW-Signal sowie Lokal (MUF, SDBW -Signal) berechnet.
Für das CB-11-m-Band wurde eine gesonderte Rubrik erarbeitet. Diese wird als Tages-
zeiten veröffentlicht. ( 03:00 bis 24:00 UT unterteilt in 8 Abschnitte)
Hier werden die MUF- SDBW-Werte errechnet.
Zur besseren Übersicht wurde Europa extra herausgearbeitet.
Zur Problematik der Inversionsschichten wurde ein Link mit einer aktuellen und aussagekräftige Wetterkarte für
Europa eingebunden. Die Erklärung findest Du unter der Rubrik Funk-11-m-Band
Für den Ortsverkehr kann diese Vorhersage als mögliche Störungen (gg. durch diese
Überreichweiten) angesehen werden.
Also es geht hier um: Wann (UT) kann ich in welcher Richtung auf welcher Frequenz
einen Funkkontakt herstellen.
Meine veröffentlichte DX_Vorhersage besteht aus 92 Berechnungen und
Bildbearbeitungen (8-Bit GIF)
Diese erfolgt jeweils in der ersten bis zweiten Woche des Vormonates.
Es können die Vorhersagen zum nächsten Monat oder dem aktuellen Monat abgefordert werden!
Die vormonatlichen Sonnenflecken SSN, CM bzw. R (Sonnenfleckenrelativzahl) beziehe ich von der
Martin Luther Universität in Halle, Radioclub DL0MLU, bzw. vorrangig SIDC (World Data Center for the Sunspot Index- Belgien) und wird
mit dem Freewareprogramm (5.157 KB)
"
NTIA/ITS HF Propagation Models"
errechnet.
Da die Prognosezahlen sehr relativ zu sehen sind, weichen entsprechend der 28-tägigen Sonnendrehung
und der Aktivitäten der Sonne auf.
Siehe Diagramm unten. Gut zu erkennen ist der Tiefpunkt 2001 bei SSN 110 und interes-
sant ist der Höcker im Jahr 2002, ja wie geht's weiter? (Siehe Diagramm!)
Auch im Jahr 2003 ist nur ein leichter Rückgang der der Sonnenaktivität zu erkennen.
Jeder DX'er wird somit noch auf seine volle Kosten kommen!
Der 22., 23. und der kommende 24. 11.1-jährige Sonnenfleckenzyklus
nach jeder Rotationsdauer der Sonne (28 Tage) kann es zu DX-Bedingungen kommen
Solar flux - Sonnenfleckenrelativzahl - A Index
4 - Monate - Analyse
Gegebene und erforderliche Daten zur Einarbeitung-Errechnung dieser Vorhersage:
Monatsmittelrelativzahl: CM xx
Antenne: Sigma Mantova 5, 5/8 L mit fünf Radialen a. 1.60 m (Gesamtlänge 7 m)
Aufbauhöhe ca. 12.0 m über Grund
Antennengewinn 7.5 dB
V-Abstrahlung (Erhebungswinkel) Hauptkeule 12- und 57 Grad
H-Abstrahlung 360 Grad
Bodenbeschaffenheit: halbtrocken
Diese Werte werden in dem o.g. Freewareprogramm aus dem Unterprogramm "HF-Antenne"
als Sample errechnet. (Es gibt ca. 90 vorgegebene aktuelle Antennenarten)

Sender:
Gebe ich mit 3.5 Watt an, da die 4 Watt nur unmittelbar am TX-Ausgang vorhanden sind !
Der verbleibende Rest ist leider durch die Dämpfung des Koaxialkabel (Länge + Eigen-
schaft des Types) gegeben.
Für den Amateurfunk- und Hörerbereich wird der Point-Transmitter mit 300 Watt
angegeben.
Sonnenfleckenrelativzahl R: Wie oben erwähnt wird von DL0MLU bzw. SIDC-RWC
Belgium World Data Center einbezogen.
Point zu
Point-Berechnung: (
2.0 - 30.0 MHz -
Diagramme )
Den Transmitterpoint habe ich mit 300 Watt, Vertikaldipol ITS-78, 0.0 deg. eingegeben.
Z.Bsp.: Richtung OST wurde Japan (8.556 Km, 40.82N, 140.75E) =
Short=kürzeste Entfernung,
und Long=über den langen Funkweg (31251 Km) ausgewählt.
Receiverpoint ist Deutschland (51.17N, 14.06E) wird mit meiner V-Dipolantenne AT101 6 dB
angegeben.
AREA-Berechnung: Für das
CB-11-m-Band ( 26.985 MHz = K
3, ca. Bandmitte bei
80-Kanal-TX/RX-Geräten )
Transmitter und Receiver wurde zu einen Point mit 360 Grad V-Abstrahlung einbezogen.
Aufgesplittet zu 6 Teile wird die Tageszeit von 06:00 UT bis 21:00 UT
Für Einsteiger:
UT bzw. z = UTC; Weltzeit am Längengrad 0, ist international festgelegt. Früher GMT da der 0-Merdian
genau durch Greenwich (England) führt.
Zu beachten ist:
UTC + 2 h MESZ, ( 10:00 UTC = 12:00 MESZ bzw. 08:00 Uhr MESZ = 06:00 UTC)
UTC + 1 h MEZ, (15:00 Uhr MEZ = 14:00 Uhr UTC)
Also wenn es bei uns 12:00 Uhr Sommerzeit ist, so lautet die Weltzeit z 10:00 UT !
Q-index , falls Kp bekannt
ist
Dieses ist die gegenwärtig
benutzte Beziehung zwischen Qe und Kp.
Qe = das wirksame geomagnetic Aktivität einteilt
Kp = Planet magnetischer Index
Qe Kp
0.0 0.0 für Werte von Qe < 3; Kp
= Qe/3.
1.0 0.33
2.0 0.67
3.0 1.0 für Werte von Qe > 3; Kp
= Qe - 2.
4.0 2.0
5.0 3.0
6.0 4.0
7.0 5.0
8.0 6.0
F-Schicht
Ist definitiv das wichtigste Medium zur Reflektion bzw. der Bildung einer Raumwelle für den
Weitverkehr ( DX ) !
D-Schicht (60 - 90 Km)
Die D-Schicht liegt im untersten Medium der Atmosphäre. Die Ionisierung ist während den Mittagstunden
an kräftigsten und fällt zu den Abendstunden schlagartig ab. Sie können im
Winter zu gelegentlichen
Überreichweiten führen. Besonders stark sind sie auf Mittel- und
Mittelgrenzwelle zu beobachten.
Sporadische E-Schicht (100 -
115 Km)
Hier können in den Sommermonaten zu gelegentlichen kurzen Überreichweiten bis zu
2000 Km mit
geringer Sendeleistung entstehen. So providieren wir im 11-m-Band, die sich in
Übertragungszeiten von
Sekunden bis Stunden halten können.
Ob die Frequenzen offen sind, hier mehr ...

Sie ist natürlich abhängig von der Intensität der Sonne, Sonnenzyklus (Maximum 11,1 Jahre),
Sonnendrehung (28 Tage mehr...)und der Tag-Nachtzeit.
Bei der Bildung der Ionosphäre, der Elektronenkonzentration, ab 80 bis 800 Km wird sie in
zwei Schichten gespalten, die F1 und F2-Schicht. Wobei die F2-Schicht die Funkwellen ja nach
Abstrahlwinkel des Sendesignal in Sprüngen sich um den Erdball dämpfend fortpflanzt. Der
erste Sprung kann bei ca. 4000 Km einsetzen.

MUF = Obere Grenzfrequenz die in der F2-Schicht noch reflektiert wird
LUF = Untere Grenzfrequenz die in der F2-Schicht noch reflektiert wird
SDBW = Funksignal am RX ( Empfänger )
SNR = Funksignal - Rausch - Verhältnis
FOT = Mittlere von MUF - LUF, optimale Frequenz
SSN = SunSpot Number ( Sonnenfleckenrelativzahl ) ist gleich der R-Wert
Qeff = effektiv-geometrisch-aktiver Index
Vom:
Solar Influences Data analysis
Center - RWC Belgium
Royal Observatory of Belgium
:Issued: 2008 Sep 01 0945 UTC
:Product: documentation at
http://www.sidc.be/products/ri
#--------------------------------------------------------------------#
# MONTHLY REPORT ON THE INTERNATIONAL SUNSPOT NUMBER #
# from the SIDC (RWC-Belgium) #
#--------------------------------------------------------------------#
Provisional International monthly mean Sunspot Number for
August 2008 : 0.5 (zero point five)
Maximum : 8 on 22 // Minimum : 0 on 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13,
14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31
Provisional daily International Sunspot Numbers for August 2008 :
1.. 0 6.. 0 11.. 0 16.. 0 21.. 7 26.. 0 31.. 0
2.. 0 7.. 0 12.. 0 17.. 0 22.. 8 27.. 0
3.. 0 8.. 0 13.. 0 18.. 0 23.. 0 28.. 0
4.. 0 9.. 0 14.. 0 19.. 0 24.. 0 29.. 0
5.. 0 10.. 0 15.. 0 20.. 0 25.. 0 30.. 0
65 cooperating stations on September 1, 09 UT
Predictions of the monthly smoothed Sunspot Number using the last
provisional value, calculated for February 2008 : 3.5 (+-5%)
SM CM SM CM SM CM
2008 Mar 4 4 2008 Sep 2 10 2009 Mar 4 22
Apr 4 5 Oct 2 11 Apr 5 24
May 3 6 Nov 3 13 May 5 27
Jun 3 7 Dec 3 15 Jun 6 30
Jul 2 8 2009 Jan 3 17 Jul 7 32
Aug 2 9 Feb 4 19 Aug 8 35
SM : SIDC classical method : based on an interpolation of Waldmeier's
standard curves; the estimated error ranges from 7% (first month) to
35% (last month)
CM : Combined method : the combined method is a regression technique
coupling a dynamo-based estimator with Waldmeier's idea of standard
curves, due to K. Denkmayr.
ref. : K. Denkmayr, P. Cugnon, 1997 : "About Sunspot Number Medium-Term
Predictions", in "Solar-Terrestrial Prediction Workshop V", eds.
G. Heckman et al., Hiraiso Solar Terrestrial Research Center, Japan, 103
#--------------------------------------------------------------------#
# Solar Influences Data analysis Center - RWC Belgium #
# Royal Observatory of Belgium #
# Fax : 32 (0) 2 373 0 224 #
# Tel.: 32 (0) 2 373 0 491 #
# #
# For more information, see
http://www.sidc.be.
Please do not reply #
# directly to this message, but send comments and suggestions to #
#
'sidctech@oma.be'. If you are unable to use
that address, use #
#
'rvdlinden@spd.aas.org' instead.
#
# To unsubscribe, visit
http://sidc.be/registration/unsub.php
#
#--------------------------------------------------------------------#
:Issued: 2008 Sep 01 0945 UTC
:Product: documentation at
http://www.sidc.be/products/ri
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# MONTHLY REPORT ON THE INTERNATIONAL SUNSPOT NUMBER #
# from the SIDC (RWC-Belgium) #
#--------------------------------------------------------------------#
Provisional International monthly mean Sunspot Number for
August 2008 : 0.5 (zero point five)
Maximum : 8 on 22 // Minimum : 0 on 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13,
14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31
Provisional daily International Sunspot Numbers for August 2008 :
1.. 0 6.. 0 11.. 0 16.. 0 21.. 7 26.. 0 31.. 0
2.. 0 7.. 0 12.. 0 17.. 0 22.. 8 27.. 0
3.. 0 8.. 0 13.. 0 18.. 0 23.. 0 28.. 0
4.. 0 9.. 0 14.. 0 19.. 0 24.. 0 29.. 0
5.. 0 10.. 0 15.. 0 20.. 0 25.. 0 30.. 0
65 cooperating stations on September 1, 09 UT
Predictions of the monthly smoothed Sunspot Number using the last
provisional value, calculated for February 2008 : 3.5 (+-5%)
SM CM SM CM SM CM
2008 Mar 4 4 2008 Sep 2 10 2009 Mar 4 22
Apr 4 5 Oct 2 11 Apr 5 24
May 3 6 Nov 3 13 May 5 27
Jun 3 7 Dec 3 15 Jun 6 30
Jul 2 8 2009 Jan 3 17 Jul 7 32
Aug 2 9 Feb 4 19 Aug 8 35
SM : SIDC classical method : based on an interpolation of Waldmeier's
standard curves; the estimated error ranges from 7% (first month) to
35% (last month)
CM : Combined method : the combined method is a regression technique
coupling a dynamo-based estimator with Waldmeier's idea of standard
curves, due to K. Denkmayr.
ref. : K. Denkmayr, P. Cugnon, 1997 : "About Sunspot Number Medium-Term
Predictions", in "Solar-Terrestrial Prediction Workshop V", eds.
G. Heckman et al., Hiraiso Solar Terrestrial Research Center, Japan, 103
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# Royal Observatory of Belgium #
# Fax : 32 (0) 2 373 0 224 #
# Tel.: 32 (0) 2 373 0 491 #
# #
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Infolge von Luftbewegungen und sonstigen meteorologischen Einflüssen kann die Änderung der Luft-
temperatur sowie der relativen Feuchte sehr sprunghaft und dadurch vom Normalverlauf abweichend
erfolgen. Eine solche Temperaturumkehr (Inversion siehe Hier) ändert die Luftdichte. Dabei bildet die
Warmluft ein dünneres Medium als die Kaltluft. Auch die UK-Wellen verhalten sich bei Dichteänder-
ungen des Ausbreitungsmediums wie Lichtstrahlen. Entweder sind es Bodeninversionen in Erdboden-
inversionen in Erdbodennähe (kleine Überreichweite) oder Höheninversionen in Höhen bis zu einigen
tausend Metern (große Überreichweite). Weitreichende Höheninversionen entstehen im Zusammen-
hang ausgedehnten Hochdruckgebieten.

In den Monaten August bis November sind troposphärisch bedingte Überreichweiten in Mitteleuropa
sehr häufig.
Aber durch die Klimaverschiebung ist dieses relativ zu betrachten
Die Troposphäre
Bis zu einer Höhe von 11 km
erstreckt sich die Troposphäre.
Man nennt sie auch Wettersphäre, denn in ihr spielen sich in
erster Linie die unser Wetter bestimmenden meteorologischen
Vorgänge ab. Die oberste Schicht nennt man Tropopause.
Temperatur sinkt mit zunehmender Höhe ab. Diese Pause
schwankt in unserer Region von März bis Juli. Der Zustand
der Troposphäre ist im 2-m und 70-cm-band von Bedeutung.
Troposphärische Überreichweiten siehe
Inversion
Die Bodenwelle
Die Ausbreitung der Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und ist
dabei dem absobierenden
Einfluß des Erdbodens, über den sie läuft, ausgesetzt.
Die Absorbtion vergrößert sich mit steigender Frequenz. Die Oberflächenwelle
wird von
der elektrischen Leitfähigkeit des Erdbodens und von der Struktur der
Erdoberfläche
(Bebauung, Bewuchs usw.) beeinflußt.
Ihre Reichweite hängt von der Strahlungsleistung ab.
Größere Reichweiten können die elektromagnetischen Bodenwellen in den Meter- und
Dezimeterwellenbereichen (VHF und UHF) durch Beugung, Brechung und Streuung
in der Troposphäre überbrücken.
Copyright 2002 - 2007 © J. Zschiedrich