Beschreibung        

by DAC266/KM1JRN, zur Homepage www.km-zschiedrich.de

 

  Stromlaufplan     Stück- und Bestelliste     Bauschaltplan     Fotos (ca. 540 Kb)

 

Download (Freeware)

Spectrogram V. 4.2.6.5  Download Spectrogram 221 KB                    Sinusgenerator V. 3.0  Download Sinusgenerator 118 KB

 

 

 Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort

  2. Signalweg -senden

  3. Signalweg -empfangen

  4. Signalweg -Sendertastung

  5. Abgleich (Messen und Prüfen)


1. Vorwort

 

Dem Interface gab ich den Namen:

SRI 2000 (Soundcard-Radio-Interface 2000) ;-)
 

Dieses Interface arbeitet seit 2005 im PMR446-CBFunk.de Gatewaybetrieb-HF


Zu der digitalen Datenübertragung, auf den erlaubten Kanälen im CB-Funk, 

ohne Funkmodem mit einer Soundkarte gibt es viele Bauanleitungen. Ich stelle

hier eine praktisch zweckmäßige Schaltung vor, die auch von unerfahrenen

Funkfreunden realisiert werden könnte. 

Des weiteren kann in der Inputebene (Bu2, Output RX) dieser Schaltung für

Kurzwellenfreunde viele Funkempfangsarten genutzt werden 

(wie PacketRadio, Sprechfunk !, FAX, CW, RTTY, SSTV, Hellschreiber, MT63 alle PSK

Arten und die neue Betriebsart FSK).

 

Als zweckmäßigste Software dazu  empfehle ich das MixW Version 2.0 (Demo) von

UT2UZ. Da Funkfreund Nick ständig an diesem Programm weiterarbeitet, momentan

sind es ca. 15 Funkbetriebsarten, sehe ich es als eine sinnvolle vielseitige

qualitativ-optimale Nutzung.

Zu meinen vorgestellten Interface geht es in erster Linie um eine exakte galvanische

Trennung vom PC zum Trancseiver, dessen Masse (GND) an den Funkgeräte-

Mikro-Anschluß (LPS/PTT) liegt. Es dürfen nicht die GND's von Bu1, Bu2, Bu3 und der

9-poligen SUB D Buchse zusammen liegen, dann währe dieses Interface
 

                                              Gegenstandslos !!!
 

Diese Beschreibung unterteile ich in drei Ebenen, 1. der Sendesignalweg, 2. der Empfangssignalweg und 3. die Sendertastung.


Die automatische Sendertastung erfolgt über einem freien COMx-Anschluß PC (RTS). Analog dazu habe ich einen manuellen Taster (ohne Rastung) für den Sprechfunk per

Soundkarte einbezogen. Als Gehäuse kam ein Eurotyp (Alu) zur Abschirmung in

Frage, dazu wurden alle Buchsen von Masse streng isoliert eingebaut !

 

Dazu passend kam eine Euroleiterplatte zur Aufnahme der Bauelemente in Frage.

Die Leitebahnen müssen natürlich entsprechend dem Stromlaufplan getrennt

werden! (durch Ritztechnik, wie fräsen oder ritzen)

 

Der Materialpreis beträgt (Leiterplatte und Gehäuse bilden den größeren Anteil dabei)

ca. 30,- Euro. (inkl. Gehäuse und EU-Leiterplatte)

Mit einem kleineren Geldbeutel  sollte man auch die alte Bastelkiste

aufsuchen. :-)

 

 

Zurück zum Anfang

 


 

2. Signalweg -senden-

 

- Sendesignal


In der ersten Ebene, Klinkenbuchse 1 (Bu1), dass Sende-NF-Signal, kommt vom Stereoausgang

Soundkarte PC (Output) zum Eingang Interface Bu1. Die Vorwiderstände R1 und R2 verhindern eine

gegenseitige Beinflußung des Rechten und Linken Kanals. Über den Trimmwiderstand R3,

Bandmittenfilter C1 gelangt die NF (Niederfrequenz), zur niederohmigen Pegelanpassung 

asymmetrisch zum NF-Übertrager Ü2 Übersetzungsverhältnis 1:5
sekundär. Primär des Ü2 gelangt die NF über R4 und zur Pegelanpassung zum TX, Trimmwiderstand R5,

hochohmig über C3 zur Klinkenbuchse Bu3 dem Mikroeingang TX (ca.800 Ohm).

 

Zurück zum Anfang

 


 

3. Signalweg -empfangen


- Empfangssignal 

 

(für SWL's wird nur diese Ebene benötigt !)
In der zweiten Ebene, Klinkenbuchse 3 (Bu3) Output SPK RX, gelangt das NF-Ausgangssignal RX

niederohmig über das RC-Glied R9 + C4 zur primären Seite des NF-Übertragers Ü1 Verhältnis 1:10. 

Mit R9/C4 wird der Eingangspegel abgeglichen, man verhindert hier eine Übersteuerung sprich

Verzerrung des Empfangssignals. Sekundärseitig wird über R8 (Anpassung Sound_Input oder

Mikroeingang) zu den Entkopplungswiderständen R6 + R7, linker und rechter Kanal, über Bu2 dem

Soundkarteneingang zugeführt.

 

Zurück zum Anfang

 

4. Signalweg -Sendertastung

 

- Sendertastung


Das RTS-Signal vom COMx gelangt über den Pin 7, der 9-poligen SUB D Buchse, der positiv gerichteten

Diode D1, den Anpassungsregler R 10, ca. 5-10 K, zu den Optokoppler 4N29 an Pin 1, das Gegenpotential

Pin 2, an GND-COM x. Primär, gelangt das Signal vom Pin 5 (Optokoppler) zum PTT des Trancseiver, dass

Gegenpotential, Pin 4 zum GND TRX.

 

Zurück zum Anfang

 


 

 

5. Abgleich (Messen und Prüfen)

 

Abgleich:

 

Zum Einmessen und Prüfen kamen die Freewareprogramme Spectrogram V. 4.2.6.5 und

Sinusgenerator V. 3.0 zum Einsatz.

Sendemässig habe ich das Signal von 1 Khz bis 4 Khz im Verhältnis 1 : 1 liniear 

eingeregelt = 0 dB.

Empfangsseitig wurde w.o. im Verhältnis 1 : 0,75 eingemessen.

 

 

Programme zum Download siehe oben !

 

Zurück zum Anfang

 

 


 

 

vy 55 + 73's !

Kamenz, 29.10.2001 - 2005, de Jürgen - DAC266/KM1JRN

URL: HTTP://www.km-zschiedrich.de 2000 - 2005 Powered by J. Zschiedrich - DAC266 - 13TH419